Meldung:
Hamm, 24. Januar 2010
Klimaschutz vorantreiben
Stadt soll Sonnenenergie stärker nutzen
Antrag 0023/09: Photovoltaik auf städtischen GebäudenMit Vorlage 0139/09 wird die Errichtung und der Betrieb einer Photovoltaikanlage auf der Zentraldeponie vorgeschlagen und die Rentierlichkeit mit einer Wirtschaftlichkeitsberechnung untermauert. Der Refinanzierungszeitraum wird mit 12 - 13 Jahren angegeben.
Die SPD-Fraktion begrüßt diesen Vorschlag. Die Installierung von 74 kWpeak durch den ASH ist aus ökologischer und wirtschaftlicher Perspektive ein richtiger Schritt hin zur Produktion von mehr Solarstrom und leistet so einen Beitrag gegen den Klimawandel.
Das Immobilienmanagement der Stadtverwaltung hat anlässlich der Freigabe der Dachflächen städtischer Gebäude für potenzielle private Investoren u. a. erklärt, die Stadt selbst nehme Abstand von derlei Investitionen in Photovoltaik, da diese Investitionen sich nicht rentierten und die Fördersicherheit über den langen Amortisationszeitraum nicht gegeben sei. Beide Argumente sind nun von der Verwaltung dankenswerterweise selbst widerlegt worden.
Die SPD-Fraktion beantragt daher:
1. Neben der Freigabe der Dachflächen städtischer Gebäude für potenzielle private Investoren erstellt die Stadt Hamm ein Konzept zur Eigennutzung der freigegebenen Dachflächen. Hierbei ist die Wirtschaftlichkeit im Rahmen der geltenden Förderbedingungen nachzuweisen. Eine Kooperation mit den Stadtwerken wird angestrebt.
2. Um eine Bindung von Mitteln des städtischen Haushalts zu vermeiden und ggf. steuerliche Vorteile voll auszuschöpfen, ist eine privatrechtliche Umsetzung durch eine bestehende oder zu gründende städtische Beteiligung zu prüfen und ggf. vorzuschlagen.